Alle Infos zu unseren Routeserver

Über das Peeringnetz vom SaarCIX stehen zwei zentrale Routeserver bereit, die es Teilnehmenden ermöglichen, mit minimalem Aufwand eine Vielzahl an Gegenstellen über eine einzige BGP-Sitzung anzusprechen. Sobald eine Verbindung aufgebaut ist, werden die Routing-Informationen sämtlicher anderer angeschlossenen Partner gebündelt bereitgestellt.

Technische Eckdaten

  • ASN 211660
  • Route Server 1 : IPv4: 185.1.201.254
    IPv6: 2001:7f8:10d:3ed:0:0:0:1
  • Route Server 2 : IPv4: 185.1.201.253
    IPv6: 2001:7f8:10d:3ed:0:0:0:2

Schutz und Filtersysteme

Die Route Server des SaarCix verfügen über diverse Filtermechanismen.

Subnetzgröße

Routen, die spezifischer sind als ein /24 bei IPv4 beziehungsweise ein /48 bei IPv6, werden verworfen.

Ausschluss privater und ungültiger IP-Räume

Adressbereiche, die laut Richtlinien nicht im globalen Internet geroutet werden dürfen (darunter RFC1918-Netze, Test- und Multicast-IPs), werden verworfen.

Validierung der AS-Pfade

Ankündigungen gänzlich ohne AS-Pfad oder mit einer extremer Pfadtiefe von über 64 AS-Nummern werden verworfen. Zudem muss das erste autonome System im Pfad zwingend dem Partner-AS entsprechen.

Prüfung des Next-Hop

Der angegebene Next-Hop muss exakt mit der IP-Adresse des jeweiligen Peering-Partner übereinstimmen; andernfalls erfolgt eine Filterung.

Erkennung bekannter Transit-Anbieter:

Routen, die bekannte Transit-Netzwerke innerhalb ihres AS-Pfades mitführen, werden herausgefiltert.

Abgleich mit Datenbanken (IRRDB)

Jede Route wird darauf überprüft, ob das Ursprungs-AS im hinterlegten AS-SET des Teilnehmers eingetragen ist. Fehlt dieser Nachweis, wird die Route blockiert.

RPKI

Der Route Server überprüft veröffentlichte ROAs für eingehende Routen. Routen mit dem RPKI-Status invalid werden verworfen.